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Nachhaltige günstige Produkte aus der Region  und aus aller Welt

Warum?

 

Spontan fiel mir der Begriff Lebensmittelpunkt ein und mir wurde bald klar dass damit ein Sammelpunkt gemeint ist an dem sich Landwirte und Konsumenten treffen. So entstand die Idee die Ab Hof-Vermarktung für Landwirte und Konsumenten zu vereinfachen.

Der Konsument weiß woher seine Produkte kommen und der Landwirt erhält eine in dieser Art einzigartige Dirketvermarktungsmöglichkeit. Soweit die ursprüngliche Idee.

Wie funktionierts?

 

Produzenten können in den  Lebensmittelpunkten einen Verkaufsplatz nutzen, welche von Kunden in Selbstbedienung gekauft werden können.

Konsumenten können diese Produkte über das Kassensystem direkt vom Produzenten gekauft werden. Weiters gibt es zusätzlich zahlreiche Produkte des täglichen Bedarfs.

Ein weiterer Schwerpunkt sind Produkte welche für Unverträglichkeiten gut passen.
Hirsemehl, Buchweizen, Hirse, Haferdrinks (natürlich in der Glas-Mehrweg Pfandflasche), Maismehl, Haferflocken (frisch flocken im Laden!!) usw..

Am Standort Biberbach sind alle Produkte Bio-zertifiziert, teilweise sogar unverpackt. Die Produkte sind durch die geringen Kosten auch etwas günstiger bzw. bleibt dem Landwirt für seine wertvolle Arbeit mehr übrig. Zusätzlich gibt es seit Sommer 2023 auch weitere nachaltige Bioprodukte da das Sortiement erweitert wurde.

Mit einem moderen Kassensytem mit Handscanner konnen die Produkte erfasst werden. Bezahlt wird mit Karte und natürlich mit Bargeld. Das Bargeld wird bevorzug, einerseits um das Bargeld zu erhalten, andererseit entfällt somit der zusätzlich Abzug von ca. 1% von Zahlungsanbieter.

Was auch ganz fein ist im Lebensmittelpunkt in Biberbach: Einige Produkte können unverpackt vom Dispenser erworben und es werden möglichst viele Mehrwegbebinde angeboten
Kommt selbst vorbei und probiert es aus.

Bio vs. Regionalität

Das ist wie Birnen und HandSchuhe miteinander zu vergleichen. Das eine hat mit dem anderne nichts zu tun. "Bio" ist ein staatlich geregeltes und streng kontroliertes Produktionsverfahren des Verzichts. Ein Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und energieintensiver Mineraldünger nicht zu unrecht "Kunstdünger" genannt. Ich denke die Problematiken dieser Hilfsmittel sind hinreichlich bekannt. Auch gelten für Biobetriebe höhere Auflagen für die Tierhaltung.

"Regionalität" ist ein schwammiger Begriff der keine Grenzen kennt: Für die einen ist Regionalität wenn es maximal vom Nachbarort kommt, für andere wenn es vom selben Tal oder aus dem gleichen Bundesland. stammt. Was als regional angesehen wird ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Laut einer Untersuchung von Biorama, einem renomierten Biomagazin gilt für Wiener als "regional" wenn es aus Österreich kommt.

Und eines muss uns auch klar sein: je regionaler ein konventionelles Produkt hergestellt wird, desto näher kommen uns Petiziede, Herbizide, Nitate usw.. Besonders relevant ist dies für Ackerkulturen.  Ist es also sinnvoll regionale Produkte den Bioprodukten vorzuziehen? Oder hat man damit die mögliche Gefährdung einfach ein wenig näher gebracht?

Aus diesen Überlegungen heraus habe ich mich 2021 entschlossen, eine reinen Bio-Selbstbediehungsladen in Biberbach zu eröffnen. Aus Überzeugung einen wichtigen Beitrag für eine gue Zukunft zu leisten.

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